Für die Schülerinnen und Schüler des Biologiekurses der Einführungsphase stand heute eine Besonderheit auf dem Programm. Anhand eines Schweineherzens sollten die Kursteilnehmer den Aufbau des Herzens mit seinen Vorhöfen, Herzkammern, Blutgefäßen und der Segel- und Taschenklappen kennenlernen. Dazu eigenen sich Schweineherzen besonders gut, da sich aufgrund ihrer handlichen Größe alle Bestandteile gut erkennen lassen.

Skalpell bitte!

Nachdem sich alle Gruppen mit Skalpell, Schere und Handschuhen bewaffnet hatten, konnte die Sezierung losgehen. Die Herzen wurden verteilt und mussten zunächst durch Waschen von restlichem Blut befreit werden. Danach konnte das Herz in seiner Gänze begutachtet werden. Mit Hilfe eines Glasstabes konnte identifiziert werden, wo welche Herzkammern liegen und durch welche Blutgefäße das Blut ein- und ausströmt, um z. B. zur Lunge oder in den Körper weitergeleitet zu werden. Nun kam das Skalpell zum Einsatz, um die einzelnen Herzhälften zu durchteilen. Dadurch konnte ein Blick auf die Segelklappen geworfen werden, die die Vorhöfe mit den Herzkammern verbinden und den Blutrückfluss verhindern. Auch die unterschiedlichen Größen der Herzhälften wurden deutlich. Zu diesem Zeitpunkt war von dem eigentlichen Herzen nicht mehr viel zu erkennen.

Allen geht es gut

Zum Schluss wurden die Herzen entsorgt und alle benötigten Materialien gereinigt. Das Sezieren des Schweineherzens bot für die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, theoretisch gewonnene Erkenntnisse in praktische Erfahrungen umsetzen, sodass diese sicherlich noch einige Zeit in Erinnerung bleiben werden.

Kre, 11.06.2018