Geschichte

Wer die Vergangenheit nicht kennt, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.
-George Santayana (1863-1952)

Der Geschichtsunterricht behandelt wesentliche Epochen der Geschichte der Menschheit und der deutschen Geschichte. Der Fachschaft ist es wichtig, Grundlagen für Geschichts­bewusstsein zu legen und Schülerinnen und Schülern zu vermitteln, dass das kulturelle, politische, soziale und wirtschaftliche Leben des heutigen Menschen stets auch historisch bedingt ist. Die Schüler sollen sich der permanenten Herausforderung durch Tradition einer­seits und Fortschritt andererseits angemessen und begründet stellen können. Dank unseres neu eingerichteten sowie vielfältig und modern ausgestatteten Geschichtsraumes ist die dauerhafte Vermittlung methodischer Kompetenzen im Umgang mit neuen Medien schon in der Sekundarstufe I möglich.

In der Sekundarstufe I (Unter- und Mittelstufe) wird das Fach Geschichte in den drei Jahr­gangsstufen 6, 8 und 9 unterrichtet. In der Klasse 6 finden die Schülerinnen und Schüler zunächst auf altersgemäß-anschauliche Weise einen ersten Zugang zur Geschichte ins­besondere der der Antike und des frühen Mittelalters. Zunehmend werden die inhaltlichen Kenntnisse und methodischen Fertigkeiten erweitert, um die Schüler zu befähigen, histori­sches Wissen selbstständig sachgerecht zu erarbeiten und anderen zu präsen­tieren. In den Klassen 8 und 9 steht die weitere historische Entwicklung bis zum Jahre 1914 bzw. die Geschichte des 20. Jahrhunderts mit verstärktem Gegenwartsbezug auf dem Lehr­plan.

In der Sekundarstufe II (Oberstufe) kann das Fach Geschichte in allen Jahrgangsstufen gewählt werden. Den inhaltlichen Schwerpunkt bilden ausgewählte Themen aus der antiken, mittelalterlichen und ab der Q1 vor allem aus der neuzeitlichen Geschichte sowie der Zeitgeschichte. Der methodische Schwerpunkt liegt auf dem Ver­tiefen und Erweitern fach­spezifischer Arbeitstechniken, um das selbstständige Lernen zu fördern. Zum An­wenden gehören u. a. die Informationsbeschaffung – auch durch Nutzung der neuen Medien – und das Erstellen von Referaten oder Beiträgen im Rahmen einer Gruppen­arbeit. Das wissen­schaftspropädeutische Lernen zielt darauf, Allgemeinbildung und Studierfähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu erweitern und zu vertiefen.